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Bandvorstellungen

Mumford & Sons touren dieses Jahr bei uns, checken mal wie gut ihre Fans „Babel“ (2012, Universal) auswendig kennen und bedienen sich dabei altbekannter Muster. Kennen wir alles schon, es wurde darüber berichtet. Warum auch nicht auf alten Pfaden latschen, bringt das doch oft genug eine Auffrischung des alten Erfolgs mit sich. Insbesondere mit Vertrag bei einem Major Label und einer Zuhörerschaft, die nichts gegen Routine hat. Das ist natürlich nicht besonders spannend für Musikredakteure und weitere Musiknerds. Daher: ob nun „neu“ oder abgenutzt, Mumford & Sons bringen uns in ihrem Vorprogramm eine frischere Band aus dem unendlich weiten Indie/Acoustic/Folk/Pop – Universum mit: Half Moon Run.

Half Moon Runs Indie-Rezept ist wie so oft recht einfach: Man nehme drei junge Herren, diesmal aus British Columbia (das liegt in Kanada, Kinder.), irgendwas zwischen 20 und 25 Jahren alt. Vielleicht noch ein paar Bärte? Nicht unbedingt ersichtlich, doch Potential ist da. Was brauchen wir noch? Ach richtig, die Musik. Mit einer freundlich und angenehm im Ohr anklingenden Stimme singt Devon Portielje verträumte, gleichzeitig realistische Songtexte. Begleitet wird er von Connor Molander und Dylan Phillips, die sich mit Portielje unter anderem Gitarre, Keyboard, Percussion, Samples und sonstige Melodik teilen. Das Gesamtpaket ergibt eine äußerst harmonische Mischung, sowohl Song für Song als auch einmal querbeet durch ihr Debutalbum „Dark Eyes“ (2012, Indica Records).

Obwohl die drei erst seit zwei Jahren zusammen musizieren, sind dabei ohrwumträchtige und mitreißende Lieder entstanden. Half Moon Run und ihre Musik sind frisch und jung und  – so wie wir’s gern haben– einfach schön anzuhören. Sie spielen Songs, die zum Frühling passen, auch wenn vor unseren Fenstern noch Schnee liegt. Und da wir alle auf den Frühling warten, können wir uns mit dem virtuosen Trio die Wartezeit und die Hoffnungen versüßen.

À propos Frühling: Am 2. April diesen Jahres beehren Mumford & Sons Berlin im Velodrom, da kann man sich Half Moon Run schon mal live anhören. Am 6. April sind die drei noch mal alleine auf einer kleineren Bühne im Comet Club zu hören. Vielleicht sieht man sich ja dort.

Wir empfehlen wärmstens, Half Moon Run live zu erleben und freuen uns auf künftige Alben, Konzerte und Projekte von diesen drei vielversprechenden jungen Herren.

Videos: Call me in the afternoon, Full Circle

Half Moon Run

Xenia Kitaeva für www.artiberlin.de (Veröffentlichung im März 2013)

The Cave Singers aus Seattle, Washington, einer von Amerikas bekanntesten und berüchtigsten musikalischen Brutstätten, umschmeicheln unsere Ohren in lauen Sommernächten. Zu anderen Gelegenheiten auch.

The Cave Singers bestehen aus Pete Quirk (Gesang, Gitarre, Melodica, Mundharmonika), Derek Fudesco (Gitarre, Basspedal), Marty Lund (Schlagzeug, Gitarre) und Morgan Henderson (Bass, seit Mai 2012).

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Der äusserst bärtige Berliner Ludwig Plath veröffentlichte unter dem Namen “Touchy Mob” im September 2009 seine erstes Album “Pets of Plenty” (Gingerbread Records).
Schnell folgten im Mai 2010 die selbst aufgenommenen “Yeah EP” und “No EP” und im April 2011 das ebenfalls selbst aufgenommene und selbst veröffentlichte Album “Atlantic Back”. Nach zahlreichen kleinen und grösseren Konzerten und Touren in vielen deutschen und polnischen Städten und in Amerika kam im Februar 2012 der Livemitschnitt seines Auftritts mit Helen Fry “Live at Sound of Bronkow Dresden” heraus und in regelmässigen Abständen stellt er auf seinem Blog neue Remixe und Kreationen zur Verfügung.

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Der außergewöhnliche Klangkünstler Brendan Angelides aus San Francisco, also known as Eskmo, produziert elektronische Musik, die sich schwer in Schubladen stecken lässt.

Sein Name stammt von seinem Studienabschlussprojekt, das „Eskimo“ hieß. Weil ein anderer Künstler aber bereits unter dem Namen Eskimo arbeitete, fiel für Brendan Angelides einfach das „i“ weg und Eskmo war geboren. Read More

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