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ich bin müde trotzdem lese ich bis tief in die Nacht hinein ich will wissen wie das Buch ausgeht ich will dass sie am Ende alle tot sind ich bin zu müde meine Augen fallen zu das Buch wird zugeklappt ich gönne mir morgen das große Finale nur noch schnell das Licht ausmachen und zurück ins Kissen ab ins Traumland meine Augen sind geschlossen es ist meine Vorstellung von dunkel genug ich möchte jetzt unbedingt einschlafen die Wörter haben sich eh schon verschoben aber ZACK da schaltet sich der Kopf wieder ein ich bin zurück auf meinem alltäglichen Schlachtfeld ich kann nicht schlafen es zermürbt mich ich verstehe schon wieder zu viel und alles was ich will ist schlafen ich mache die Lampe wieder an ich rauche ich schreibe ich schlafe nicht ich reflektiere und während das passiert reflektiere ich Reflexionen im Hintergrund stelle mir vor ich wäre mit Katzenaugen ausgestattet atme tief ein mein Kopf fühlt sich jetzt besser an aber ich weiß was beim nächsten Versuch passiert vielleicht lese ich das Buch ja doch noch zu Ende oder schlafe mit Licht ein

nein

 

 

(c) Xenia Kitaeva, Januar 2014

Und was haben wir diesmal dazugelernt?

Im Auge des Sturms sitze ich fest in den tiefen Untiefen. Ich versuche, keine Kartoffeln zu schälen. Boshaftigkeit, Niedertracht und ähnliche Übel schwingen sich in meinen Weg, aber dieses Mal…Dieses Mal beiße ich einfach nur die Zähne zusammen und starre meinen Gegner hernieder. In einem Vierteljahrhundert Lebenserfahrung hat mich noch nichts umgeworfen, all der Herzschmerz, all das Leid. Nichts davon! Ich bin ein Stein! Ich bin kalt ohne Hoffnung und ohne Glauben mehr. Ich fühle nicht, ich fühle nicht. Die Empathie, das Mitfühlen bei anderen Menschen ist es, was mich aufrecht erhält, was mich menschlich macht. Ich bin Gastfühler und von selbst empfinde nur noch ein Trugbild von Gefühlen, die ich mir lange vor dem Spiegel einrede. Meistens bin ich ziemlich überzeugend. Doch flüchtig. Hineinsteigern, tief in den Graben. Yeah. NEIN! Nicht yeah. Das ist auch nur eine pseudo-optimistische Aussage, mit der ich gute Laune demonstrieren will. Tag für Tag, Nachricht für Nachricht. Yeah, yeah, yeah. Hier haben wir sie, die Ruhe vor dem Sturm. Matsch kommt vor dem Wurm. Turm. Ich hasse Reime und träume im Jambus. Spannender wäre sicher der Limbus im Traum.

Aus kollektiven Empfindungen entstand plötzlich „Wir bauen unser Leben auf Luftschlössern, die auf Scherben stehen und nur über brennende Brücken zugänglich sind.“ und hier teile ich es mit, denn wir werfen einen größeren Schatten, wenn wir eine Gruppe sind. Die Wildnis kann uns nichts anhaben, wir sind 5 Meter hoch und absolut unbedeutend.

Yeah.

(c) Xenia Kitaeva, Oktober/November 2013

Kugelschreiber vs. kugelsichere Weste!

Die Mine gewinnt.

Kugelrund bist du,

nicht gesund.

Ich schaue auf meine Hände,

aber sie beherrschen die Zeichensprache nicht.

Wir verstehen uns trotzdem die meiste Zeit.

Es geht bergab und es riecht nach Papaya,

bergauf kommt nur die Sintflut.

Hui.

Alle Mann vor Ort

und Stelle,

Hunde und Giraffen zuerst.

Anschnallen ist die oberste Pflicht eines jeden Bürgers.

Abschnallen passiert nur nach Absprache

und

wenn das Wasser uns bis zu den Knien steht.

Bei Schnee sieht das ganze schon anders aus.

Und das soll jetzt inspirierend sein?

08/15 ist auch nur eine Zahl von vielen,

total talentiert tiefer tauchen

kommt gerade rein.

Vielleicht ertrinke ich auch und komme morgen wieder.

„Your peppermint pattern is swallowing my strawberries.“

– Was soll ich damit denn anfangen?

Die Farbe zieht aus meinem Gesicht in den Süden

um mit den Gänsen zu leben.

Erdbeeren sind soooo Sommer 2013!

(c) Xenia Kitaeva, Oktober 2013

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